Simulations-Schockraum
Mit dem Projekt Simulations-Schockraum schaffen wir bei der IGNI eine realitätsnahe Trainingsumgebung, die den Ablauf im echten Schockraum bestmöglich nachbildet und alle Beteiligten auf solche Situationen vorbereiten soll.
Das Schockraum-Telefon klingelt: „Schwerer Verkehrsunfall, Patient*in mit Kopfverletzung und Beckentrauma, initial bewusstlos, Kreislauf instabil, intubiert, Ankunft in 10 Minuten mittels Hubschrauber." – „Keine Atem-/Kreislaufzeichen, Transport unter laufender Reanimation, bodengebunden, ECMO-Kriterien alle erfüllt, Ankunft in 5 Minuten ..."
Mit dem Projekt Simulations-Schockraum schaffen wir bei der IGNI eine realitätsnahe Trainingsumgebung, die den Ablauf im echten Schockraum bestmöglich nachbildet und alle Beteiligten auf solche Situationen vorbereiten soll. Ziel ist es, Mitarbeitende und Interessierte – sei es Sanitäter*innen, Studierende, angehende Notärzt*innen oder Pflegepersonal – auf die Realität vorzubereiten und ihre Kompetenzen in einer sicheren, kontrollierten Umgebung zu stärken.
Was wir erreichen wollen:
• Reale Patient*innenszenarien simulieren – von Schwerverletzten nach Verkehrsunfall über internistische Notfälle bis hin zu Kindernotfällen.
• Interdisziplinäre Zusammenarbeit üben – so wie im echten Rettungssystem: Sanitäter*innen, Notärzt*innen und Pflegekräfte arbeiten zusammen, um Patient*innen ideal zu versorgen.
• Abläufe & Prozesse trainieren – von der Übergabe und dem Monitoring über die primäre Behandlung im Schockraum bis hin zum weiteren Vorgehen, inklusive Kommunikation, Dokumentation und Teamkoordination.
• Fehler erkennen & Sicherheit gewinnen – in der Simulation lassen sich Abläufe reflektieren und verbessern, ohne ein Risiko für reale Patient*innen darzustellen.
Für wen ist der Simulations-Schockraum gedacht?
Der Übungsschockraum richtet sich an alle Mitglieder der IGNI, Rettungsdienst- und Notfallpersonal sowie Auszubildende und Studierende im medizinischen Umfeld, die ihre praktischen Fähigkeiten im Bereich der innerklinischen Notfallmedizin vertiefen wollen.
Warum das Projekt wichtig ist:
Mit einem fix eingerichteten Simulations-Schockraum wollen wir einen Schritt weitergehen: Wir wollen eine Brücke zwischen Präklinik und Innerklinik bilden. Es wird eine Umgebung geschaffen, in der realistische Szenarien mit all ihren Herausforderungen durchgespielt werden können - und das interprofessionell und interdisziplinär.